Alwar / Senegal |
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Die neue Schule ist gebaut, folgendes Mail habe ich vor wenigen Tagen von der projektleiterin Ute Wild bekommen: nun bin ich also gesund und glücklich wieder zurück aus Senegal. Es war in jeder Hinsicht ein sehr erfreulicher Aufenthalt. Zwar hat mich die enorme Hitze in den letzten Tagen etwas lahmgelegt, aber Gott sei Dank hatte ich alle meine "Pflichten" schon erledigt und so hiess es einfach durchhalten (kein Strom, kein Wasser)und sich treiben lassen. Das allerwichtigste zuerst: die 2 Klassenzimmer sind gebaut und die Schüler sind seit Montag in den neuen Räumen! Und dank guter Preisverhandlungen von Malick haben wir nun doch noch die Möglickeit das 3. Klassenzimmer anzubauen. Es sind noch Ziegel für Fundament und Mauern da, sie reichen zwar nicht ganz ,aber ich habe noch etwas Geld in Reserve gehabt und mit dem wird es reichen. Ausserdem will Malick abklären was mit dem alten Gebäude gemacht wird. Wenn es abgerissen werden soll, dann muss man abklären ob das Dach noch zu gebrauchen ist, denn auch die Toiletten müssen dringend neu gedeckt werden. Ich war wieder einmal beeindruckt wie kooperativ die Leute von Alwar sind . Trotz Erntezeit haben sie mitgeholfen wo es ging. Und der Dorfchef und der Chef der Eltervereinigung waren immer vor Ort. Was mir auch gefallen hat ist, dass keine "Bettelei" wegen neuer Einrichtung etc. begonnen wurde. Sie nehmen das alte Mobiliar, das war kein Thema. Das wichtigste ist für sie jetzt noch das 3. Klassenzimmer, denn eine Klasse ist immer noch in einem Provisorium aus Matten untergebracht. Ich werde auch einen Konverter für den Solarstrom anschaffen und einen kleinen Kühlschrank für Impfstoffe und ein Glykometer zur Blutzuckerbestimmung, da viele Leute dort Diabetes haben. Neben all dem habe ich meine Patenkinder und Frauengruppen nicht vernachlässigt, es war wirklich ein volles Programm, aber ich bin sehr zufrieden. Für deine Reise nach Afrika wünsche ich dir viel Glück, vielleicht klappt es ja doch mal, dass du auch nach Alwar mir kommst... Nun werde ich mich hinter die Dokumentation und Abrechnung des Schulbaus machen, wenigstens bis zum heutigen Stand. Und hier kommen Sie zum Bericht von Ute >hier
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